Zinndorf ein kleiner Ort im Brandenburgischen auf dem Barnim 1375 erstmals urkundlich erwähnt
hat eine tausendjährige Geschichte. Sie ähnelt der anderer Dörfer in der Mark. Unsägliche
Ausbeutung der Untertanen verheerende Kriege und Naturkatastrophen unterbrochen von mehr oder
weniger sorgenfreien Jahren bestimmten das Leben der Menschen in dem landwirtschaftlich
geprägten Dorf. Erika und Gerhard Schwarz sichteten in Bundes- Landes- Kreis- und
Familienarchiven unzählige historische Dokumente denen bisher keine oder nur geringe
Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Ihrer Bedeutung entsprechend stehen sie im Mittelpunkt der
Darstellung der geschichtlichen Abläufe und des Lebens der Menschen im Dorf. Berichtet wird
über konkrete Begebenheiten und die Opfer unter den Einwohnern des Ortes während der häufigen
Kriege die Zinndorf unmittelbar berührten. Der Band offenbart das Schicksal von Einzelpersonen
mit engen Verbindungen zum Dorf ob Bauer Pfarrer Lehrer oder auch Probst von Berlin. Ein
eigner Abschnitt ist dem in Zinndorf geborenen Carl August Friedrich Zimmermann gewidmet der
zu einem anerkannten Violinvirtuosen im deutschen und europäischen Musikleben des 19.
Jahrhunderts avancierte. Die hier gezeigten überlieferten Dokumente können Ortschronisten und
Heimatforscher anregen die Geschichte ihrer Dörfer und Städte ebenso zu erforschen und zu
erzählen.