Dieses Buch beschreibt erstmals die wechselvolle Geschichte des Schauspielhauses Chemnitz in
einer transdisziplinären Betrachtung von Architektur und theater-künstlerischer Praxis. Es
verfolgt gleichermaßen die Entwurfsprozesse wie die Aufführungsweisen der letzten fünfzig
Jahre. Neben Darstellungen der verschiedenen Spielorte und der Architektur von Rudolf Weißer
werden die Raumaneignungen befragt in Gesprächen mit Theaterleuten wie Hartwig Albiro Hasko
Weber Carsten Knödler Gundula Hoffmann und Raj Ullrich. Weitere Theaterkonzepte erklärt
Stefan Schmidtke im Kontext der Kulturhauptstadt Europas 2025. Vor dem Hintergrund der
aktuellen Interimssituation von Schauspiel und Figurentheater ("Spinnbau") wird mit der
Publikation zugleich die Bedeutung und Perspektive des Theaters als vielschichtiger Kulturort
für die Stadt aufgezeigt.