Angst vor dem Morgen und davor dass es kein Morgen geben wird 'Die Hand an die Türklinke
legen die Tür aufmachen die Schwelle überschreiten den Garten durchqueren durch das kleine Tor
gehen auf die Straße treten ... Dann werde ich es geschafft haben. Ich werde draußen gewesen
sein werde ein paar Meter zurückgelegt haben. Zum ersten Mal seit sechs Monaten.' Ein
starker Roman über ein sensibles Thema: Was ist wenn man der Welt nicht mehr begegnen will
nicht mehr kann aber gar nicht weiß wie das plötzlich gekommen ist? Dem 16-jährigen
Ich-Erzähler ergeht es so und er spürt alle Augen auf sich. Seine Eltern seine besten Freunde
seine Therapeutin - sie warten. Darauf dass er den ersten Schritt zurück in sein altes
'normales' Leben macht. Nur eine Laune? Depressionen? Oder simuliert der Teenager um nicht in
die Schule zu müssen? Der junge Erzähler muss sich vielen Fragen stellen aber seine eigenen
sind die drängendsten. 'Was da draußen macht meinem Körper solche Angst?' Stück für Stück
findet er Hilfe und Antworten.