Yang Lian bezeichnet sich nicht nur als "Poet" sondern auch als "Poet-Denker". Seine Werke
werden oft als "Denk-Poesie" beschrieben. Die Essaysammlung "Im Einklang mit dem Tod" bündelt
eine Reihe von Yang Lians Schriften die sich mit der politischen Landschaft nach der
Kulturrevolution in China befassen die moderne Transformation antiker Kulturtraditionen
untersuchen und die beispiellose seelische Krise der Menschheit in der Ära der Globalisierung
reflektieren. Aus seiner einzigartigen Perspektive als Poet hinterfragt er beständig eine Welt
die von Selbstsucht Zynismus und profitgetriebenen Motiven beherrscht wird. Der Begriff einer
Zeit ohne "Überlebende" wird profund durch die Tiefe poetischer Ausdrucksformen aus
verschiedenen Epochen veranschaulicht. Letztendlich vereinen diese Essays ein "Wörterbuch des
chinesischen Denkens" und ein "Wörterbuch des Weltdenkens" und fördern das Selbstbewusstsein
eines unabhängigen Denkers.