1944 in Paris: Die jugendliche Madeleine Riffaud erschoss auf einer Seine-Brücke einen
Nazi-Offizier und wurde dabei verhaftet. In den ersten Bänden lernten wir das Leben im
Untergrund die Planung und Ausführung von Aktionen gegen die Besatzer kennen. Nun muss
Madeleine auf eine andere Weise Widerstand leisten und der Folter standhalten. In der
Gefangenschaft versucht man sie mit allen Mitteln dazu zu bringen die Namen ihrer
Kamerad*innen preiszugeben. Damit beginnt für Madeleine ein Monat in der Hölle in dem sie
zunächst von den Brigades Spéciales gefoltert wird um anschließend über das französische
Gestapo-Hauptquartier in das berüchtigte Gefängnis von Fresnes transportiert zu werden. Der
einzige Ausweg scheint bei einem Fluchtversuch erschossen zu werden ... Kurz bevor Paris
befreit wird setzen sich die Wachmannschaften ab und Madeleine gerät wieder auf freien Fuß.
Doch der Kampf ist noch nicht vorbei und Paris noch immer besetzt. Als Anführerin einer kleinen
Widerstandszelle greift sie erneut zur Waffe und schreibt Geschichte. Madeleine Riffaud
vertraute 80 Jahre später ihren intimen und trotz aller Widrigkeiten ermunternden Bericht über
diese 30 Tage Jean-David Morvan an. Morvan hat ihre Erinnerungen gesammelt und Dominique
Bertail hat sie mit Sensibilität und Präzision in Bilder umgesetzt.