Unbestritten: Wir befinden uns in einer Kirchen- und Glaubwürdigkeitskrise! Gibt es Wege aus
der Erstarrung und Sprachlosigkeit wieder herauszukommen? Georg Bubolz versucht den Ansatz:
"Back to the roots - Zurück zu den Anfängen." Gemeint sind beispielhaft die aramäischen Anfänge
der ersten Christen in Antiochien. Über die sprachlichen Besonderheiten des Syro-Aramäischen
werden Ansatzpunkte deutlich: vor allem in der Sicht Gottes als Geheimnis (r¿z¿ rozo). Wird
dies ernstgenommen können die mystischen Wurzeln orientalischen Christentums wahrgenommen
werden. Parallelen im Westen werden dadurch deutlich und ermöglichen eine Sicht auf hiesige
Spiritualität aus den Quellen mystischer Begegnung mit Gott indem eine neue Sprache eröffnet
wird. Ganz im Sinne des Rahner-Wortes dass der Christ der Zukunft ein Mystiker sei oder gar
nicht mehr Christ sein werde.