Zwischen Libanon und Tirol: Aus einer Reportage über die Graffitiszene in Beirut wird eine
Reise in die dunkle Vergangenheit der eigenen Familie. Ein Roman von stiller Wucht! Größer
könnte der Kontrast nicht sein: Gerade noch in Beirut kehrt der Mann der hier erzählt in das
Bergdorf in Tirol zurück aus dem er stammt. Die Wintersaison ist vorbei alles ist wie
ausgestorben in Ruhe will er an seiner Reportage über die Kunstszene im Libanon arbeiten. Doch
Rami ein Sprayer den er auf seiner Reise getroffen hat ruft in ihm Erinnerungen wach die
bis in seine Kindheit zurückreichen: an Lenz einen einarmigen Maler aus Berlin der 1944 in
das Dorf kam um zu bleiben. Damals stellte er keine Fragen jetzt will er es genau- er wissen:
Und er erfährt von einem Lager für Zwangsarbeiter im Dorf einem Versteck von Deserteuren in
den Bergen und den Verstrickungen seines Großvaters Ludwig einem der Lagerwärter. Hat Ludwig
etwas mit dem Verschwinden eines ukrainischen Gefangenen zu tun der mit der Schwester seines
besten Freundes ein Verhältnis hatte?