Agamemnon opferte seine Tochter Iphigenie. Die Mutter von Iphigenie Klytaimnestra tötet
deshalb ihren Mann Agamemnon nach dessen Rückkehr aus dem Trojanischen Krieg und ebenso dessen
Geliebte Kassandra. Der Sohn Orestes tötet daraufhin seine Mutter Klytaimnestra und deren
Geliebten Aigisthos. Orestes - und das ist neu - wird dafür nicht mit dem Tod bestraft die
Rachegeister (Erinyen) können in einem Gerichtsverfahren besänftigt werden. Göttin Athene
spricht bei Stimmengleichheit das Urteil (Freispruch). Der Fluch der Familie wird durchbrochen.
Die Perser sind eine der großen Tragödien des griechischen Dichters Aischylos. Das Stück gilt
als das älteste erhaltene Drama der Welt. Die Perser behandeln den Untergang der persischen
Flotte in der Seeschlacht von Salamis aus der fiktiven Sicht des persischen Königshofes. Das
Stück beginnt mit einem Monolog des Chorführers der als Vertreter der persischen Edelleute
ausführlich erzählt wie sich das gewaltige Heer des PerserkönigsXerxes I. auf den Weg nach
Griechenland macht um die Niederlage seines Vaters Darius I. bei Marathon zu sühnen und die
griechischen Städte seinem Reich anzuschließen. Darauf fällt der restliche Chor ein und führt
die Erzählung weiter berichtet dabei nicht nur von ersten Siegen sondern auch von der
Unterjochung des Meeres selbst - gemeint ist der Bau einer Brücke über den Hellespont der die
Erdteile Asien und Europa voneinander trennt. Aischylos (525 v.Chr. 456 v. Chr.) ist vor
Sophokles und Euripides der älteste der drei großen griechischen Tragödiendichter. Von seinen
sieben erhaltenen Stücken werden vor allem die Perser und die Orestie weltweit gespielt.