- Praxisorientierte Urtext-Ausgabe auf dem aktuellen Stand der Bach-Forschung - Mit kompaktem
Kritischem Bericht - Interpretationshilfen zur Artikulation durch Kennzeichnung analoger
Stellen in der Partitur Jede Zeit hört und deutet Bach neu und jede Zeit liest auch die
Quellen neu und mit anderen Augen. 40 Jahre nach Erscheinen der "Matthäus-Passion" in der Neuen
Bach-Ausgabe hat Klaus Hofmann der langjährige Leiter des Johann-Sebastian-Bach-Instituts
Göttingen und Redakteur der Neuen Bach-Ausgabe eine neue Edition erstellt. Hofmann stellt die
Quellenphilologie ganz in den Dienst der musikalischen Praxis und der detaillierten Ermittlung
der Intentionen Bachs. Es ist unter Kennern kein Geheimnis dass Bachs Originalpartitur und die
fast 500 Notenseiten umfassenden originalen Aufführungsstimmen voller Unklarheiten und
Widersprüche stecken namentlich zur Artikulation die zu immer neuen Deutungen herausfordern.
Hofmann diskutiert diese und andere Probleme im Kritischen Bericht in knapper Form und gelangt
dabei nicht selten zu neuen Lösungen. Umfassende Analogieergänzungen bieten wertvolle Hilfen
für die Interpretation. Auch das Stimmenmaterial genügt allen Bedürfnissen der Praxis. So sind
u.a. die Textanfänge jedes Satzes auch in den Instrumentalstimmen (auch bei Tacetvermerken)
eingetragen. Kurzum - eine praxisorientierte Urtext-Ausgabe auf dem aktuellen Stand der
Bach-Forschung. Dank der Bearbeitung für ein Orchester (arr. D. Sourisse Carus 31.244 50) ist
es möglich das Werk auch in kleinerem Rahmen aufzuführen.