Die Geschichte der AudioCD
Musik ist höhere Offenbarung als alle Weisheit und Philosophie sagte einst Ludwig van Beethoven. Tatsächlich schafft es Musik, Emotionen und Stimmungen Ausdruck zu verleihen, die mit einfachen Worten schwer zu beschreiben wären. Musik kann gleicherma?en an schöne Zeiten erinnern und zu Tränen rühren. Rhythmen und Klänge gibt es bereits seit Tausenden von Jahren in sämtlichen Kulturkreisen und aus diesen haben sich seither viele unterschiedliche Musikstile entwickelt. So gibt es garantiert für jeden Musikgeschmack das passende Genre. Das Meistgehörte ist neben der klassischen Musik heutzutage ganz klar die Pop-Musik, die in den 1950er Jahren aus dem Einfluss von Rock n Roll und Beat hervorging und deren bekannteste Band wohl immer noch The Beatles sind. Ob man gerne Klassik oder Rock hört, Metal, Blues oder lieber Rap - es ist für jeden das Passende dabei.
Was zeichnet die Compact Disc aus
Die Compact Disc wurde 1979 von Philips und Sony entwickelt und eroberte nach ihrer Markteinführung drei Jahre später den Musikmarkt im Sturm. Die digitale Speicherung von Musik hat den Vorteil, dass die Qualität der Musik ungefärbt wiedergegeben werden kann, was in Zeiten von Langspielplatte und Audiokassette für ein völlig anderes Hörerlebnis sorgte. Seither war die Audio-CD, auch CD-DA (Compact Disc Digital Audio) genannt, aus kaum einer Musiksammlung mehr wegzudenken. Anfang der 1990er löste die kleine Scheibe die Vinyl-Schallplatte und die Kassette nahezu komplett ab. Die Abspieldauer wurde auf 74 Minuten festgelegt und überragte damit zum Beispiel die Langspielplatte mit ihren 25 Minuten pro Seite um Längen. Angeblich hatte man sich erst auf sechzig Minuten Spielzeit geeinigt, aber Sonys Vizepräsident soll darauf bestanden haben, dass wichtige klassische Werke ohne Unterbrechung, wie etwa durch den Wechsel der Scheibe, möglich sein sollten. So richtete man sich nach seinem Lieblings-Musikstück, nämlich die 9. Sinfonie von Beethoven. Mittlerweile sind beispielsweise durch Veränderung des Spurabstandes ungefähr 80 Minuten Abspielzeit möglich. Als meistverkaufte Album der Welt wird übrigens Thriller von Michael Jackson angegeben.
Welche Ableger der AudioCD kann man noch kaufen
Es gibt nicht nur nostalgische Gründe, um der Compact Disc treu zu bleiben. Denn sie ist immer noch das neutralste Tonträgermedium. Bei einer MP3 werden beispielsweise mittels eines Datenkompressionsverfahren Teile des Frequenzspektrums reduziert. Das führt dazu, dass eine MP3-Datei zwar kleiner ist als die vergleichbare PCM-Datei. Aber die Musik ist eins zu eins so zu hören, wie sie das Masteringstudio verlassen hat. Vinyl-Platten wiederum sind bekannt dafür, dass sie dem Klang eine Färbung geben. Diese wird von Musikliebhabern durchaus geschätzt und sollte keineswegs negativ betrachtet werden. Möchte man aber nun das Werk so neutral wie möglich genie?en, dann ist die Disc der Vinyl diesbezüglich vorzuziehen.