Bustakt
Der Arbeitsspeicher bietet in Rechnersystemen die Möglichkeit, Daten für die temporäre Ausführung von Programmen sehr schnell und effizient abzulegen. Im Gegensatz zum Festplattenspeicher ist er nicht dafür gedacht, Daten langfristig zu hinterlegen. Sobald der Speicher nicht mehr mit Strom versorgt wird, gehen die Daten verloren. RAM (Random Access Memory), wie er auch genannt wird, besitzt im Gegensatz zu anderen Speichermedien keine mechanischen Bauteile, sondern funktioniert rein elektronisch. Gleichzeitig gehört der er zu der Hardware, die die Leistungsfähigkeit eines Computers wesentlich beeinflusst.
Kapazität
Die Geschwindigkeit eines Speicherriegels hängt ma?geblich vom Speichertakt ab, aber auch von der Taktung des Prozessors, der über den so genannten Front Side Bus direkt auf den RAM zugreifen kann. Au?erdem spielt natürlich die Datenübertragungsrate eine Rolle, die Auskunft darüber gibt, wie schnell Informationen aus dem Speicher gelesen werden können.
Latenzzeit
Den RAM zu vergrö?ern, wird oft vorgeschlagen, um den PC schneller zu machen. Diese Rechnung geht jedoch nur auf, wenn auch die anderen Komponenten des Systems auf die Erhöhung ausgelegt sind. Wichtig ist, darauf zu achten, dass nicht der so genannte virtuelle Arbeitsspeicher zum Einsatz kommt. Dieser stellt eine Erweiterung des RAMs auf Teile der Festplatte dar, die jedoch sehr viel langsamer ist als Hardware.
Spannung
Gängige Anbieter sind zum Beispiel Corsair oder Kingston. Der aktuelle Standard hört auf den Namen DDR4-RAM. Diese Abkürzung steht für die Technologie Double-Data-Rate in der vierten Generation. Beim Kauf von Speicherriegeln sollte man nicht nur auf die Grö?e, sondern auch auf die passende Bauweise und niedrige Latenzzeiten achten.