Die Hauptperson ist ziemlich unsympatisch. Bei der Art, um ihre Mutter zu trauern, kommt es einem vor, als ob die Mutter gerade erst gestorben wäre, dabei ist sie bereits 8 Monate tot. Außerdem kommt sie einem wenig erwachsen vor - mit immerhin über 30 Jahren.Auch wird die Landschaft um Virgin River nicht so intensiv beschrieben, wie bisher. Und auch auf die Gemütslage und Gedanken der Protagonisten wird wenig eingegangen, es kommt einem fast so vor, als würde man ein Drehbuch lesen.Und was mich extrem stört, es müssen scheinbar alle Bewohner Virgin Rivers einmal auftauchen, mitsamt einer kurzen Rückblende zu ihrer Geschichte. Erstens mag ich nicht so viele Personen in einem Buch und zweitens verschwindet die eigentliche Geschichte damit zum Hintergrundrauschen. Ist dies der Abschiedsband von Virgin River? In Fernsehserien scheint es inzwischen Mode zu sein, in der letzten Staffel noch einmal alle wichtigen Darsteller auftauchen zu lassen. Genauso kommt es mir bisher mit diesem Buch vor.