Um die Lebensmitte wenn die magische 5 unaufhaltsam näher rückt und man sich immer häufiger
nicht auf Anhieb im Spiegel erkennt stellt sich wieder mal die Grundsatzfrage: Lange ausgehen
viel trinken heftig flirten - alles was sich über Jahrzehnte als Stimmungsaufheller bewährt
hat bereitet auf einmal weniger Spaß als Kopfschmerzen. Für Hobbys ist man auch nicht der Typ.
Was also tun mit dem Rest des Lebens? Alles hinschmeißen und unter falschem Namen nochmal neu
anfangen? Eine Umschulung zum Kriminalkommissar oder zur Psychoanalytikerin in Angriff nehmen?
Nach Hawaii übersiedeln? Nein alles nicht nötig. Andrea Gerk zeigt wie viele wunderbare
Kleinigkeiten das Leben bereithält wenn man erst einmal die nötige Reife besitzt um sie
überhaupt zu erkennen: Pilze suchen die eigenen Ticks und Macken pflegen Vögel beobachten
die Verflossenen zum Essen einladen Sauerteigbrot backen mal wieder eine rauchen eine
Playlist für die eigene Beerdigung zusammenstellen Kopfstand üben.