«Ganz in der Tradition Dürrenmatts und seiner Theorie der schlimmstmöglichen Wendung schafft
es Nicolas Mahlers pointierter Sarkasmus mit beeindruckender Zuverlässigkeit uns auf den
Boden der Realität zu holen. Übersteigerte Erwartung wird gnadenlos zerstört freudige
Hoffnung im Keim erstickt Selbstgefälligkeit entlarvt. Schongang hat niemand zu erwarten.
Sogar die Begegnung mit der Muttergottes endet in selbstmitleidiger Enttäuschung. Damit
verhilft uns Mahler zu einem besseren weil zufriedenerem Dasein. Und sollte Mahlers
Nonsensenmann mit einem munteren Spruch auf den Lippen zu früh an unsere Tür klopfen macht
selbst das Sterben Spass. Wenn das mal keine Lebenshilfe vom Feinsten ist!» Martin Walker
Festivalleiter Zürich liest