Es gibt keine perfekten öffentlichen Räume. Öffentlicher Raum verändert sich ständig
verschiebt sich und steht niemals endgültig fest. Geformt wird er durch Gesetze Verordnungen
privates Eigentum und die Tätigkeit von Stadtverwaltungen. Der öffentliche Raum wird
beeinflusst sowohl von den Menschen die ihn beaufsichtigen als auch von jenen die ihn nutzen
- und somit ist er niemals neutral. In Public Spaces NY dokumentieren und analysieren Michael
Meredith und Hilary Sample Parkanlagen Strassen Gemeinschaftsgärten städtische Räume in
Privateigentum Erholungsgebiete Uferbereiche und Friedhöfe im New Yorker Stadtteil Manhattan.
Das Buch ermöglicht ein Verständnis der Gestaltung Konstruktion und der Verwaltung dieser
Aussenräume. Detaillierte Zeichnungen und spekulative Illustrationen visualisieren wie sie von
den Menschen genutzt werden. Indem es untersucht wie öffentliche Räume Integration erleichtern
oder behindern und indem es Konflikte und zu ihrer Auflösung notwendige Verhandlungen
detailliert beschreibt befeuert das Buch den Diskurs um die künftige Gestaltung öffentlichen
Lebens in Amerikas dichtester Stadt. Mit dieser Fortsetzung zu ihrer früheren Studie Vacant
Spaces NY (2021) offerieren Michael Meredith und Hilary Sample eine Vision für inklusivere
gerechtere gemeinsame städtische Räume in denen wir uns bewegen.