Die vorliegende Studie beobachtet die Praxis des konfessionellen Religionsunterrichts sowie der
Konfirmandenarbeit anhand eines Analyserasters aus der Religionswissenschaft das anhand von
überwiegend nicht-konfessionellem Religionsunterricht entwickelt wurde. Die Studie geht der
Frage nach ob bzw. wie sich der konfessionelle Religionsunterricht hinsichtlich seiner
Rahmungen verändert hat. Die religionswissenschaftlich inspirierte Perspektive stellt den
religionspädagogischen Diskussionen um (immer) neue Leitbilder ein
empirisch-religionswissenschaftliches Pendant gegenüber. Dabei wird die Differenz zwischen
religionskundlichem und religiösem Unterricht nicht programmatisch diskutiert sondern
empirisch rekonstruiert und gezeigt wie sich sowohl religiöse als auch religionskundliche
Rahmungen innerhalb des konfessionellen Religionsunterrichts zeigen.