Nach den prägenden Leipziger Lehrjahren kehrt Galsan Tschinag bang und freudvoll auf den
kräftigenden Boden der Mongolei zurück. Die Jahre in der Ferne jedoch haben ihn verändert. In
einem von der kalten kargen Altaibergsteppe geformten Körper steckt ein im unnachgiebigen
Europa geweckter Geist. Das neue Leben führt ihn durch die Lehrstätten seines Landes beengt
von der strammen Ordnung aus Parteigruppen und Komitees bisweilen erschüttert von politischen
Erdbeben. Er bereist die Weiten der Steppe wo die sengend heißen Spitzen der Sonnenstrahlen
die Luft durchbohren und man den Himmel zum Wind reizt. Begleitet wird er von einem
unstillbaren Wissensdurst und seiner Liebe zum Nomadentum.