Mit Beiträgen von u.a. T.C. Boyle Kim de l'Horizon Caroline Wahl Iris Wolff. 'Literatur so
wie ich sie verstehe ist nicht das bloße Erzählen einer aufregenden Geschichte. Literatur
vermag es uns die Welt in der wir leben mit anderen Augen sehen zu lassen.' Matthias Jügler
Er lebte im chinesischen Fluss Jangtse war bis zu drei Meter lang und 500 Kilogramm schwer und
wurde 2020 für ausgestorben erklärt: der Schwertstör. Zum Verhängnis wurden ihm sein zartes
Fleisch und die anhaltende Vernichtung seines Lebensraums. Der Schwertstör war nicht nur
aufgrund seiner Größe ein besonderer Fisch - er war auch der einzige Vertreter seiner Gattung
die nun mit ihm als ausgestorben gilt. Die Geschichte vom Verschwinden des Schwertstörs ist nur
eine von Tausenden. In den nächsten Jahrzehnten droht weltweit der Verlust von bis zu einer
Million Arten. Das Massensterben bedroht unser gesamtes Ökosystem und damit auch uns Menschen.
Diese Anthologie versammelt literarische ebenso humorvolle wie überraschende Beiträge von
zwanzig der renommiertesten deutschsprachigen und internationalen Schriftsteller*innen. Sie
fragen: Wie lebten bestimmte verschwundene Tiere und Pflanzen? Was verbindet uns heute noch mit
ihnen? Was machte sie einzigartig? Und was wurde ihnen zum Verhängnis? Begleitet durch farbige
Illustrationen von Barbara Dziadosz gibt 'Wir dachten wir könnten fliegen' den verschwundenen
Arten ein Gesicht und holt sie aus der Anonymität in unser Bewusstsein. Mit Beiträgen von: T.C.
Boyle John Burnside Alex Capus Daniela Dröscher Elena Fischer Charlotte Gneuß Kim de
l'Horizon John Ironmonger Helen Macdonald Katerina Poladjan und Henning Fritsch Melanie
Raabe Julia Schoch Katrin Schumacher Clemens J. Setz Antje Rávik Strubel Jackie Thomae
Iida Turpeinen Caroline Wahl Iris Wolff. 'Eine erhellende beglückende Leseerfahrung. Ein
Buch das einem die Augen öffnen kann für einen neuen Blick auf die Natur.' Denis Scheck
Ausstattung: 19 farbige Abbildungen