HAVANNA - PARIS: EIN AFROKUBANER IN DER WEIßEN WELT DES BALLETTS Osiel Gouneo ist einer
der großen Balletttänzer unserer Zeit. Seine Pirouetten seine Sprünge seine Athletik sind von
einer technischen Perfektion und Leichtigkeit dass selbst Profikolleg:innen immer wieder
nachfragen wie er das denn mache. Zugleich ist der Afro-Kubaner einer der wenigen schwarzen
Principal Dancer in der weißen Welt des klassischen Balletts. Er war der erste schwarze
Romeo an der Pariser Oper für seine Interpretation des Sklaven Spartakus wurde er in
Deutschland zum Tänzer des Jahres gekürt. Und obwohl diese Erfolge seinen Aufstieg zum
Star-Ballerino illustrieren sagt er: «Ich bin kein schwarzer Balletttänzer ich bin ein
Balletttänzer.» Das ist auch deshalb erstaunlich weil noch seine Großeltern zu Beginn des 20.
Jahrhunderts in Kuba versklavt wurden und er selbst entlang seines Aufstiegs in der Ballettwelt
immer wieder Rassismus erlebt hat. Die Autobiographie des Osiel Gouneo ist nicht nur eine
unglaubliche Aufstiegsgeschichte sondern ein ebenso überraschender wie wichtiger
Debattenbeitrag in Zeiten hysterischer Diskussionen um Cancel Culture und kulturelle Aneignung.
"Eine Gleichbehandlung unter den Ethnien und Geschlechtern sollte so normal sein wie das Ein-
und Ausatmen. Im Ballett ist es das leider nicht." Von den Armenvierteln in Kuba an die
Spitze der europäischen Ballettwelt Eine Geschichte von Aufstieg und Empowerment Osiel
Gouneo ist derzeit Erster Solist beim Bayerischen Staatsballett in München Buchpräsentation
in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsballett in München im März 2024 Vom 12. bis 20.
April 2024 tanzt Osiel Gouneo im Rahmen der Ballettfestwoche im Nationaltheater München