Mord im Berlin der zwanziger Jahre 1922. Arnold Wegner malt seine Zeit in starken Kontrasten -
Armut und Luxus Krieg und Vergnügungssucht Krankheit und Irrsinn. Seine radikalen Bilder in
denen er sich provokant mit der Gesellschaft und der jüngsten Vergangenheit dem Ersten
Weltkrieg auseinandersetzt erregen Bewunderung und Abscheu lassen aber niemanden kalt. Als
der Maler tot in seinem Atelier gefunden wird führt eine erste Spur Kommissar Leo Wechsler zur
rechtsextremen Asgard-Gesellschaft in der viele ehemalige Offiziere verkehren. Gibt es
möglicherweise auch eine Verbindung zu dem Toten im Landwehrkanal bei dem ein Schriftwechsel
mit der Asgard-Gesellschaft gefunden wurde? Die Ermittlungen kommen nicht recht voran bis Leo
Wechsler einen Hinweis von der avantgardistischen Tänzerin Thea Pabst erhält. Und es stellt
sich heraus dass es einen Zeugen gibt - der jedoch entzieht sich allen Befragungen durch die
Polizei.