Was wenn die Gedanken nicht mehr frei sind - die Wiederentdeckung aus Schweden: der große
dystopische Roman von Karin Boye erstmals erschienen 1949 aktueller denn je. Mit
einer Wahrheitsdroge hat der Chemiker Leo Kall einen Weg in die Seelen seiner Mitbürger
gefunden. Die neue Verhörmethode des Staates übernimmt die Kontrolle über die Menschen.
Staatsfeindliche Gedanken werden entlarvt alle Bürger auf Linie gebracht Ehen gewöhnlich als
reine Zweckgemeinschaft geschlossen um dem Staat Kinder zu schenken. Doch im Geheimen regt
sich Widerstand. Manche Menschen suchen Lebenssinn jenseits der offiziellen Doktrin. Auch Leo
Kall beginnt zu zweifeln und seine Rolle als loyaler Mitsoldat in Frage zu stellen. Trotzdem
entscheidet er sich für einen gefährlichen Weg. Mit aller Gewalt will er herausfinden ob seine
Frau ein Verhältnis hat und scheut dafür auch nicht vor einem gefährlichen Experiment zurück.