Das feministische Skandalbuch aus Frankreich das fast der Zensur zum Opfer gefallen wäre - ein
Debattenbeitrag über Sexismus und das Patriarchat Pflichtlektüre für alle Frauen. Pauline
Harmange hasst Männer - und zwar alle bis auf ihren Ehemann. In ihrem kurzen pointierten Essay
appelliert sie offenherzig provokativ und nicht ohne Witz an alle Frauen sich nicht mehr
darum zu scheren was sie in einer männerdominierten Umwelt vorfinden. Dabei ist ihr Buch
keineswegs ein Aufruf zur Gewalt sondern eine Aufforderung zum Umdenken: Frauen sollten das
Recht haben Männern misstrauisch zu begegnen. Denn dieser Perspektivwechsel kann ein
emanzipatorischer und freudvoller Umgang mit einer Welt sein die noch immer von Ungleichheiten
in den Geschlechterbeziehungen geprägt ist eine Möglichkeit der Befreiung in ein
selbstbestimmteres Leben in dem mehr Raum für weibliche Solidarität und mehr Verschwesterung
sein sollte.