Wofür lohnt es sich zu leben? Und was ist es das unser Leben über seinen reinen Nutzen hinaus
erhebt? Weshalb ist es besser zu sein als nicht zu sein? Der junge Schriftsteller Stig
Dagerman schrieb 1951 inmitten einer lähmenden Schreibblockade ein autobiografisches Bekenntnis
über den Trost in dem er seine inneren Dämonen seine Sucht nach Anerkennung und sein
unbändiges Bedürfnis nach Freiheit und Unabhängigkeit hinterfragt. Die Trauer über die
Vergänglichkeit allen Lebens so seine Erkenntnis kann nur überwunden werden durch die Öffnung
zum Augenblick zum bedingungslosen Erleben. »Trost« ist in seiner radikalen Kürze das tief
berührende Testament eines Getriebenen eines hochbegabten Schriftstellers dem wenig Zeit
blieb seine Begabung in literarische Werke umzusetzen. Die erschütternde Schönheit seiner
kristallklar formulierten Gedanken überwältigt auch heute noch und trifft mitten ins Herz.
Mit einem Nachwort von Felicitas Hoppe »Sein Schreiben ist geprägt von einem Schrei nach
individueller Verantwortung und nach Freiheit.« Siri Hustvedt