★★★★★
k.A.
01.06.2026
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Dieses Buch ist ein absoluter Genuss und fesselt mich von Seite zu Seite mit der spannenden Ermittlung von Alma Täuber. Die Atmosphäre von Baden-Baden 1924 ist wunderbar eingefangen und die Geschichte ist packend.
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k.A.
01.06.2026
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Interessant!
Baden-Baden 1924: Die ganze Stadt befindet sich im Ägyptenrausch, seit im Kurhaus Verdis "Aida" aufgeführt wird. Der anschließende Ball unter dem Motto "Legenden des Nil" wird zum rauschenden Höhepunkt, bis der Tenor ermordet aufgefunden wird. Das Fräulein vom Amt Alma Täuber ist entsetzt, war sie doch selbst Gast der Feier. Und dann wird auch noch der Verehrer ihrer Freundin Emmi zum Hauptverdächtigen. Kurzerhand nimmt Alma die Ermittlungen und trifft dabei erneut auf Kriminalkommissar Ludwig Schiller…"Fräulein vom Amt - Der Tote im Kurhaus" stammt aus der Feder von Charlotte Blum (Regine Bott und Dorothea Böhme) und ist der zweite Band rund um Alma Täuber. Der Auftakt der Reihe hatte mir schon gut gefallen - und hier kann sich das Autorinnenduo sogar noch steigern. Eine gelungene Fortsetzung, die mir viele wunderbare Lesestunden bescherte. Schnell war ich wieder mittendrin im historischen Geschehen und habe mit Alma mitgefühlt und mitgefiebert. Das sympathische Fräulein vom Amt wird hier in ihren nächsten Kriminalfall verwickelt, der sie diesmal in prominente Kreise führt. Denn in Baden-Baden ist das Ägyptenfieber ausgebrochen. Das "Aida" -Ensemble zieht eine mondäne Gästeschar an - und Ernst von Lindner, der künstlerischen Leiter des Kurhauses präsentiert stolz seine ägyptische Sammlung. Doch einer von ihnen ist ein Mörder. Nur wer und warum? Die beiden Autorinnen punkten dabei mit viel Zeit- und Lokalkolorit und ihrer humorvoll-lebendig-lockeren Schreibweise. Ich fühlte mich durchweg bestens unterhalten und musste so manches Mal beim Lesen schmunzeln. Neben dem Kriminalfall fließen ganz nebenbei auch historische und gesellschaftliche Entwicklungen mit ein, seien es Kino, Schlager, Politik, Sport, Mode oder technische Errungenschaften. Denn die Tage des "Fräulein vom Amt" sind bald gezählt. Ägypten spielt natürlich ebenfalls eine große Rolle, und wir erfahren zum Beispiel mehr über Howard Carter, einen berühmten britischen Ägyptologen. Auch die Nebenfiguren überzeugen, wie Almas resolut-altmodische Großmutter oder Almas aufgeweckte Freundin und Mitbewohnerin Emmi, die mir ebenfalls schon richtig ans Herz gewachsen ist. Ein bisschen Liebe gibt es obendrein, denn Alma und Ludwig nähern sich wieder an. Das alles wird sehr kurzweilig verpackt und die Seiten fliegen bis zum Ende nur so dahin. Ein informatives Nachwort und ausführliches Glossar runden den Roman dann gelungen ab. Ich freue mich jetzt schon sehr auf Band drei "Fräulein vom Amt - Spiel auf Leben und Tod"! Insgesamt kann ich daher "Fräulein vom Amt - Der Tote im Kurhaus" uneingeschränkt empfehlen. Ägyptenfieber und Mord in Baden-Baden - eine großartige Fortsetzung, für die ich 5 Sterne vergebe.
Im Jahre 1924 befindet sich ganz Baden-Baden im Ägyptenfieber. Im Kurhaus soll Verdis »Aida« aufgeführt werden. Die anschließende Premierenfeier unter dem Motto »Legenden des Nil« wird zum rauschenden Höhepunkt, der jedoch ein abruptes Ende findet, als der Tenor ermordet aufgefunden wird. Auch das Fräulein vom Amt, Alma Täuber, war selbst Gast bei dieser Feier. Ihre Freundin und Mitbewohnerin, Emmi Wolke, die die Ausstattung dafür entworfen hatte, war mit ihrem Freund und Verehrer, August, auch dort. Allerdings wird dieser schnell zum Hauptverdächtigen und ist sich keiner Schuld bewusst. Emmi ist verzweifelt, und Alma kann nicht anders, als ihre Fühler auszustrecken.Dabei kommt sie hautnah in Berührung mit Eifersuchtsdramen, einem schwierigen Opernensemble und altägyptischen Artefakten. Und bringt sich trotz Warnung von Kriminalkommissar Ludwig Schiller selbst in höchste Gefahr…..Fazit / Meinung:Das Buch hat 368 Seiten, eingeteilt in 19 Kapitel, Glossar und ein Nachwort. Von der Länge her sind die Kapitel manchmal etwas länger, aber dafür sind sie in sich nochmal in mehrere Abschnitte unterteilt. Der Schreibstil ist locker und flüssig.Ein spannendes Buch von Anfang bis Ende. Man erfährt hier einiges über das Leben von vor über 100 Jahren. So auch, dass die Fräulein vom Amt nicht verheiratet sein durften. Ein Grund mehr für Alma, ihre Liebelei zu Kriminalkommissar Ludwig Schiller geheim zu halten. Der Leser wird hier aber auch nach Ägypten entführt und erfährt neben noch was über die dortigen Ausgrabungen. Mir hat das Buch sowie die Zusammenstellung sehr gut gefallen. Auch wie Alma diesen Fall gelöst hat.Von mir gibt’s eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne!!
Im Jahr 1924 ist in Baden-Baden das Ägyptenfieber ausgebrochen, denn im Kurhaus soll die Oper Aida aufgeführt werden. Doch die rauschende Premierenfeier unter dem Motto „Legenden des Nil“ wird abruft beendet, als der Tenor Josef Wittich ermordet aufgefunden wird. Durch ihre Freundin Emmi war Alma Täuber auch auf dem Fest. Als Emmis eifersüchtiger Freund August verdächtigt wird, muss Alma eingreifen. Doch die Nachforschungen gestalten sich schwierig und es wird auch noch gefährlich für das Fräulein vom Amt.Wie schon der erste Band „Fräulein vom Amt - Die Nachricht des Mörders“ hat mir auch dieser Kriminalfall wieder gut gefallen. Der Krimi lässt sich gut und flüssig lesen und ist unterhaltsam. Interessant ist es auch, das gesellschaftliche Leben im Kurort Baden-Baden zu erleben.Alma ist eine clevere junge Frau, die gerne ihr selbstbestimmtes Leben führt. Doch da ist auch noch der Polizist Ludwig Schiller, den sie gerne mag. Aber ihren Beruf darf sie nur dann ausüben, wenn sie unverheiratet ist. Nur sie mag auch ihren Job. Es ist eine männerdominierte Zeit, in denen den Frauen das Leben oft schwer gemacht wurde.Auch im Opernensemble ist nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen – da spielen sich oft auch Dramen ab.Es macht Spaß, die junge Frau bei ihren Ermittlungen zu begleiten. Allerdings überwiegt doch das Private, was zu Lasten der Spannung geht. Dennoch hat mir auch dieser Krimi wieder gut gefallen.