Die Sichtbarmachung queerer und feministischer Positionen in der Kunst ist eine ästhetische
Strategie mit politischer Wirkung die den Übergang von einem Zustand unsichtbarer Ohnmacht zu
machtvoller Sichtbarkeit und politischer Relevanz markiert. Der Band vereint theoretische
Beiträge und künstlerische Interventionen von Akteur*innen im Feld queerer und feministischer
Kunst: Sie thematisieren die Bedingungen mit denen queere und feministische Künstler*innen in
unterschiedlichen geografischen und zeitlichen Kontexten konfrontiert sind. Sie untersuchen das
Potenzial von Kunstausstellungen und Kunstkritik als Medien des Sichtbarmachens und Verbergens.
Möglichkeiten virtueller Umgebungen und feministischen Grafikdesigns werden ausgelotet und
unterschiedliche Formen des Sichtbarmachens marginalisierter Kunst vorgestellt.