Das Zusammenleben in einer globalisierten Welt stellt ein Schlüsselproblem gegenwärtiger
Gesellschaften dar. Mit der vielfältigen Verflechtung von Regionen Ländern und Kontinenten
gehen bis in die Gegenwart frappante Ungleichheiten und Widersprüche einher. Diese zeigen sich
besonders deutlich in den Beziehungen des sogenannten "globalen Südens" mit dem "globalen
Norden". Die im Band versammelten Quellen tragen dazu bei die Transformation des
diskreditierten Zivilisierungsgedankens in das vermeintlich wertfreie Konzept der "Entwicklung"
nach 1945 historisch fundiert zu reflektieren. An konkreten Beispielen werden Visionen und
Verwerfungen für den Geschichtsunterricht verfügbar gemacht.