Ida hat nichts bei sich außer dem alten verschrammten Hartschalenkoffer ihrer Mutter ein paar
Lieblingsklamotten und ihrem MacBook als sie ihr Zuhause verlässt. Es ist wahrscheinlich ein
Abschied für immer von der Kleinstadt in der sie ihr ganzes bisheriges Leben verbracht hat. Im
Abschiednehmen ist Ida richtig schlecht sie hat es vor zwei Monaten nicht einmal auf die
Beerdigung ihrer Mutter geschafft. Am Bahnhof sucht sie sich den Zug aus der am weitesten
wegfährt auf keinen Fall will sie zu ihrer Schwester Tilda nach Hamburg und landet auf Rügen.
Ohne Plan nur mit einem großen Klumpen aus Wut Trauer und Schuld im Bauch streift sie über
die Ostseeinsel. Und trifft schließlich auf Knut den örtlichen Kneipenbesitzer und seine Frau
Marianne die Ida kurzerhand bei sich aufnehmen. Zu dritt frühstücken sie jeden Morgen
Aufbackbrötchen den Tag verbringt Ida dann mit Marianne sie walken gemeinsam durch den Wald
oder spielen Skip-Bo abends arbeitet Ida mit Knut in der Robbe. Und sie lernt Leif kennen der
ähnlich versehrt ist wie sie. Auf einmal ist alles ein bisschen leichter erträglicher in Idas
Leben. Bis ihre Welt kurz darauf wieder aus den Angeln gehoben wird.