Die Klimakatastrophe ist längst keine Glaubenssache mehr: Wir befinden uns bereits mittendrin.
Glaubenssache ist allerdings was wir in mit und gegen diese Weltlage machen was wir erleben
fühlen und ertragen - davon ist Pfarrerin und Klima-Aktivistin Anna Böck überzeugt. Was
bedeutet diese katastrophale Lage für unseren Glauben? Hat Gott uns angesichts der
hoffnungslosen Aussicht noch etwas zu sagen? Wie kann Glaube uns tragen? In kurzen in sich
abgeschlossenen Texten geht sie diesen Fragen nach verknüpft Aktuelles aus der Klimabewegung
mit biblischen Bezügen und zeigt auf wo christlicher Glaube und Klimakatastrophe sich treffen.
Ihre Beobachtungen sind scharfsinnig und schonungslos einladend und einfühlsam inspirierend
und motivierend machen betroffen und rütteln uns zugleich aus unserer Kirchenbanklethargie
auf. Die vielfältigen Gastbeiträge stehen dem in nichts nach und machen das Buch zu einem
kollektiven Denkprozess der Generationen zum gegenwärtigen Zeitgeschehen. Es geht um
Schöpfungsverantwortung und Schuld Glaube und Gerechtigkeit Kipppunkte und Klima-Angst und
vieles mehr. Beim Lesen wird schnell klar warum wir nicht glauben können ohne uns mit der
Klimakatastrophe auseinanderzusetzen. Ein Buch für alle die nach Mut suchen nach Antworten
und nach neuen Impulsen für den eigenen Glauben. Mit Gastbeiträgen u.a. von: Sarah Vecera
(Klimagerechtigkeit) Walter Faerber (Weltuntergang) Anna-Lena Moselewski (Vorsätze) Heiko
Metz (Wald Schutzraum) Vincent Kühn (Glaube) Daniel Hufeisen (Schalom) Ronja Künstler
(Straße) Micha Kunze (Die Abschaffung des Menschen) sowie einem Geleitwort von Jesuitenpater
Jörg Alt.