Ausgangspunkt aller theologischen Bemühungen ist der konkrete Mensch und seine kontextuell je
verschiedene Lebenswelt. Wer Gott sucht ist daher zunächst auf seine Mitmenschen verwiesen
und in der Beziehung zu den Mitmenschen begegnen Spuren Gottes in Raum und Zeit. So wird die
"sakramentale Präsenz des Anderen" zum Ausgangs- und Fluchtpunkt der gesamten Theologie mit
Konsequenzen für die Anthropologie die Sakramentenlehre und die Ekklesiologie für
Soteriologie und Eschatologie für Ethik und Politik. Auf dieser Grundlage erörtern renommierte
Autorinnen und Autoren aus Europa Afrika und Asien im Anschluss an die Theologie Erwin
Dirscherls neue Perspektiven für Theologie und Kirche