★★★★★
Mag. Otmar Paugger
05.06.2023
amazon.de
Ich hab das Buch geschenkt bekommen und anfänglich nichts erwartet. Dann hab ich es in einem Zug gelesen. Es war derart interessant und kurzweilig, dass ich es nur jedem empfehlen kann, der sich nach einem anstrengenden Tag entspannen will. Es ist leicht lesbar und doch sehr intelligent. Der Horrorteil lässt keine Minute Langeweile zu. Der Autor treibt einen förmlich weiter. Der lustige Teil glättet dann wieder aus und beschäftigt sich mehr mit den Menschen und ist durchaus psychologischer aufgebaut, als der erste temporeiche Teil. Also für jeden was dabei. Den Schreibstil - das wording - finde ich teilweise durchaus ähnlich. Eines der besten Bücher seit langem.
Die Perspektive des ZwielichtsIch durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und danke dem Carl Ueberreuter Verlag für das Leseexemplar.Herausgeber ist Carl Ueberreuter Verlag; 1. Edition (8. September 2022) und hat 240 Seiten.Kurzinhalt: Fünf Ausgangssituationen, zehn Short Storys. Die fünf Kurzgeschichten in diesem Buch gibt es in zwei Versionen. Dieselben Protagonisten erleben den Horror, und dann erleben sie, wie alles auch völlig anders hergehen hätte können. Denn Thomas Köpf schreibt gern Horror-Kurzgeschichten. Er hat’s gern blutig. Für Andrea Fehringer ist Horror ein Horror. Sie hat’s gern lustig. Daraus entstand die Idee, Horror trifft Humor. Das Zusammenspiel von Hell und Dunkel. Eine Geschichte kann so oder so ausgehen, gut oder böse. Üblicherweise entscheidet man sich bei einem Buch für eine Richtung. Horror oder Humor. In diesem Fall wurde beides genommen! Das erwartet Sie: Eine Frau kommt zu einem Tierpräparator und will ihren Mann ausstopfen lassen… Ein seltsamer Imker hat in seinem Keller ein Geheimnis versteckt… Ein Ehepaar macht sich auf zu einer Zeremonie, bei der ein Schamane allen Leuten eine bewusstseinserweiternde Droge verabreicht … Ein Teenager wacht in der Früh auf und merkt, dass er über Nacht um zwanzig Jahre gealtert ist … Eine junge Frau fliegt nach New Orleans und kommt bei einer Familie unter, die ihr das Leben zur Hölle macht … Die Perspektive des Zwielichts erzählt jede Geschichte auf zwei Arten. Ein gänzlich neues Leseerlebnis. Willkommen im Paralleluniversum der Unterhaltung!Meine Meinung: Ich glaub, ich hatte mir etwas anderes darunter vorgestellt, ich glaub, solche Erzählungen sind nix für mich. Also es gibt in dem Buch zwei Arten der Erzählung, erst kommt die Horrorversion der Geschichte und dann eine humorvolle. An sich nix schlechtes, aber für mich eben nicht so prickelnd. Ich habe dem Buch noch eine zweite Chance gegeben. Aber leider konnte mich das Buch nicht erreichen. Vielleicht lag es ja auch an dem österreichischen Dialekt, der ab und zu eingestreut war.Mein Fazit: Das Buch war nix für mich, leider. Ich vergebe nur 3 Sterne und kann das Buch leider nicht weiter empfehlen.
★★★★★
Darayos von Wichelkusen
05.06.2023
amazon.de
Das Versprechen zwei Perspektiven derselben Geschichte zu erzählen hält das Buch, das Versprechen das es sich um eine Horror und eine Humor Geschichte handelt allerdings nicht.Die erste Geschichte ist insgesamt immer mehr oder weniger Horror allerdings müßte man sich sehr viel Mühe geben, um bei der zweiten Geschichte immer vonn Humor sprechen zu können. Dazu kommt, das die Qualität der fünf Geschichten massiv schwankt. Manche sind gut bis richtig toll, einzelne richtig öde.Insgesamt ein Buch das man ja mal lesen kann, wenn man zuwenig andere Bücher und zuviel Geld hat, aber wenn man dieses Buch links liegen läßt, verpaßt man auch nichts relevantes.Irgendwie schade das die grundsätzlich hervorrangende Grundidee so schlecht umgesetzt wurde.