Da ich mir das Buch Deutscher Boxer: Charakter - Erziehung - Gesundheit gekauft habe und echt begeistert bin, dachte ich, dass man sich das Buch Boxer Praxisratgeber auch holen sollte. Der Anfang war ganz ok. Eine Einleitung wie das mit der Rasse dem Boxer so anfing. (kurze Erläuterung z.B. über Friedrun Stockmann, Zwinger vom Dom usw.)Es gibt in dem Buch verschiedene Abschnitte.-Haltung-Erziehung-Beschäftigung-Pflege-Ernährung-Gesundheit-Hundeverhalten-Besuch einer HundeausstellungIch habe das Buch gelesen und festgestellt, das all die einzelnen Bereiche über den Hund geschrieben sind und nicht über den Boxer. Fast überall wo das Wort Boxer steht, könnte man auch Hund (oder irgendeine Rasse) eintragen. Es liest sich wie ein allgemeines Buch zur Hundeerziehung jeder Rasse.Manche Bilder sind unscharf. Viele der Bilder zeigen kupierte Boxer. (von den 200 Farbfotossind vielleicht 5 Boxer nicht kupiert (Rute), auch mit kupierten Ohren sind Bilder dabei).Für mich als Boxerbesitzer und Fan dieser Rasse ist dieses Buch nicht zu gebrauchen. Es spiegelt kaum den Boxer in seinem Verhalten wieder.So sätze wie: Ein Boxerwelpe mag sich in einer Ecke ihrer Küche noch wohlfühlen. Aber nach nur 6 Monaten wenn der Hund über zwanzig Pfund wiegt, braucht er sicherlich viel mehr Raum. --- Was lernt man daraus? Der Hund kann 6 Monate lang in der Küche eingesperrt werden, danach wäre etwas mehr Platz gut??Oder auch: Ein eingezäunter Garten ist also eine grunglegende wichtige Voraussetzung. --- Bitte??? Ein Hund braucht kein Garten um glücklich zu sein und artgerecht gehalten zu werden. Hunde die in der Wohnung leben haben meistens mehr Auslauf, als solche die einen Garten haben.Oder den: Der Boxer ist eine Recht aktive Rasse, die mehr Auslauf als eine Englische Bulldogge braucht....Wie sollen das denn Personen auffassen, die nicht ganz so viel Ahnung haben? 2mal kurz toben und 30min Gassi gehen reicht für einen Boxer???