Der radioaktive Zerfall und andere quantenphysikalische Phänomene sprechen für indeterminierte
Vorgänge im Bereich der elementaren physikalischen Prozesse. Dabei gibt es aber Unterschiede
zwischen den Zerfallsprozessen und den Vorgängen für die sich von der Zeit unabhängige
Erwartungswerte berechnen lassen. Den Zerfallserscheinungen liegt eine Zeitabhängigkeit
zugrunde die sich bei Prozessen für die sich von der Zeit unabhängige relative Häufigkeiten
für die eintretenden Ereignisse ermitteln lassen nicht zeigt. Dies deutet auf unterschiedliche
Ursachen für das möglicherweise objektiv Zufällige der jeweiligen Prozesse hin. Die von der
Zeit abhängigen Zerfallsprozesse und von der Zeit unabhängige relative Häufigkeiten
eintretender Ereignisse bei anderen Prozessen legen es jedenfalls nahe von der Zeit oder dem
Raum ausgehende Einflüsse auf die Wechselwirkungsfolgen und die damit in Verbindung stehenden
Wahrscheinlichkeiten zu untersuchen. Dazu werden in der vorliegenden Abhandlung u.a. als
zufällig eintretende Prozessfolgen in verschiedenen Inertialsystemen und
Gravitationspotenzialen betrachtet um u.a. Hinweise auf mögliche Einflüsse zeitlicher und
räumlicher Veränderungen auf die radioaktiven Zerfallserscheinungen und auf Prozesse für die
sich relative Häufigkeiten angeben lassen zu ermitteln. Zudem geht es auch um die Frage der
Möglichkeit und Art des Indeterminismus der die elementaren physikalischen Prozesse bestimmen
könnte. Daher besteht eine weitere Zielsetzung darin Argumente für oder gegen bestimmte
Vorstellungen zum möglichen Indeterminismus abzuleiten da vorhersagbare Ereignisse auch
Zweifel an objektiv zufällige Folgen der Messwechselwirkungen bei den elementaren Objekten
aufkommen lassen können.