Thomas Mann hat wiederholt auf die Bedeutung von Fritz Reuter für seine Entwicklung als
Schriftsteller hingewiesen am eindringlichsten in der Erinnerung an die Leseabende seiner
Mutter: »(...) ihre freien Abende schenkte sie uns oft indem sie uns unter der Lampe des
Wohnzimmertisches Fritz Reuters Erzählungen vorlas (...) und mit unendlichem Vergnügen folgte
ich den Kapiteln des ersten Romans der sich breit und humoristisch vor meinem inneren Auge
aufbaute: der >Stromtid Buddenbrooks