' Darum ging es in allem was er tat: unterzugehen .' Über das abenteuerliche Leben des
amerikanischen Schriftstellers Herman Melville und den Stoff der seine Werke zu Weltliteratur
machte. Der Erzähler Meander ein Mann der Gegenwart hat einen Lebensbruch erfahren. Beim
Räumen des elterlichen Hauses findet und liest er seinen unbeendeten Roman über Herman Melville
wieder. In der abenteuerlichen beinah tragischen Vita des amerikanischen Schriftstellers
erkennt Meander die eigenen existenziellen Gefühle und künstlerischen Fragen wieder - oder ist
es umgekehrt? Sein gefühltes Scheitern und das Gewinnen einer neuen Autonomie sind dabei Teil
eines größeren Bildes von der sich rapide verändernden Gegenwart. Ein Roman über einen
Neubeginn der sich mit dem Lebensweg des Verfassers von Moby-Dick ebenso auseinandersetzt wie
mit der härtereichen Gesellschaft in den USA jener Zeit ihren Verwerfungen und Umbrüchen die
den heute weltberühmten Autor beinah zum Verstummen zwangen.