Christian Lotz (30) lebt als queerer Single in einer sächsischen Kleinstadt. Jeden Sonntag
trifft er sich mit seinen Eltern zum Sektfrühstück unter der Woche arbeitet er im
Fitnessstudio. Muskulös und gutaussehend - seine Mutter schwärmt er sehe aus wie David Beckham
Anfang der 2000er - ist er innerlich von Unsicherheit geplagt und sorgt sich im Grunde um
alles: Wie wirkt er auf andere? Warum findet er nicht den richtigen Mann? Was bringt die
Zukunft in Zeiten von Klimawandel Rechtsextremismus und Pandemien? Und ist er nicht vielleicht
längst unheilbar krank wie ihm seine täglichen Internetrecherchen weismachen wollen? Seine
Antwort ist stets die größtmögliche Katastrophe. So wächst in Christian eine existenzielle
Angst die bald keinen Anlass mehr kennt. Erst als seine Lage unübersehbar wird öffnet er sich
seinem Umfeld - und erfährt: Geteilte Angst ist halbe Angst. Und manchmal braucht es bloß einen
Funken Mut. 'Res Siguschs Roman stellt die großen Fragen im Kleinen. Das ist queer und witzig
gegenwärtig und klug. Große Empfehlung!' Markus Thielemann