Neben geografischen und physischen Aspekten ist die Stadt auch ein poetischer und subjektiver
Raum in dem individuelle Weltbilder aufeinandertreffen miteinander interagieren und sich
sogar verwandeln. Fernando Toledo befasst sich mit dem urbanen Raum und seinen Auswirkungen auf
die Identität und die narrativen Repräsentationen in einem von Globalisierungsprozessen und der
Entwicklung der sogenannten »flüchtigen Moderne« dominierten Kontext. Durch eine innovative
theoretische Kontextualisierung in den Literaturwissenschaften bietet seine interdisziplinäre
Studie einen neuen Blick auf die deutschsprachige und brasilianische Gegenwartsliteratur sowie
ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede.