Haben wir (noch) eine (offene) Zukunft? Diese Frage drängt sich angesichts komplexer Krisen wie
Pandemien Klimawandel und Kriegen wieder verstärkt auf. Die Beiträger*innen gehen von der
These aus dass Erzählmuster die Zukünfte entwerfen unsere Erwartungen zwischen Sorge und
Zuversicht machtvoll prägen. Sie gehen verschiedenen Zukunftsnarrativen nach: in
Gegenwartsliteratur(en) im Film in Coronadebatten in der Klimapolitik im Kontext von KI in
Formen der Zukunftsprophetie in Utopien und in eschatologischen Traditionen. Dabei wird das
menschliche Potential kreativ die Zukunft im Medium der Sprache zu konstruieren und damit
Wirkmacht in der Gegenwart zu entfalten eindrücklich sichtbar.