Mysterium Frauenkörper: Warum das Gender in der Medizin mehr Beachtung verdient In der
Medizin gibt es bis heute nur einen Standardmenschen: der Mann. Frauen spielen oft nur eine
untergeordnete Rolle. Auch wenn der Mythos der typisch weiblichen Hysterie widerlegt wurde
schwingt er doch unbewusst immer noch mit - zumindest wenn keine genaue Diagnose gestellt
werden kann. Dann attestieren Arzt-Befunde ein hormonelles Ungleichgewicht die Wechseljahre
oder psychosomatische Beschwerden. Miriam Funk ist Medizinjournalistin Physiotherapeutin
und Diplom-Übersetzerin. In ihrem Gesundheitsratgeber setzt sie sich mit den Unterschieden
zwischen Männern und Frauen auseinander und erläutert anschaulich warum eine
geschlechterbasierte Medikamenten-Forschung wichtig ist. Gender Data Gap: Die Frau als
unbekanntes Wesen in der Medizin Von Autoimmunkrankheiten bis zu den Wechseljahren: Der
Umgang mit typischen Frauenkrankheiten Alles Männermedizin? Die Rolle von Krankheit und
Gesundheit im Hinblick auf den weiblichen Körper Gender-Biomedizin: Geschlechtsspezifische
Symptome Erkrankungen und die Wirksamkeit von Medikamenten Das Gesundheitsbuch für alle
die mehr über Gendermedizin-Forschung wissen wollen - mit alltagsnahen Beispielen Gender
Health Gap: So können wir die Benachteiligung von Frauen in der Medizin behandeln! Die
Ungleichbehandlung von Frauen in der Medizingeschichte reicht von der Medikamentenforschung bis
ins Behandlungszimmer. Doch langsam setzt ein Umdenken ein. Miriam Funk beschreibt in ihrem
Buch wie eine gendergerechte medizinische Versorgung von Frauen gelingen kann: Welche
politischen Rahmenbedingungen sind dafür nötig? Was muss sich in der Ausbildung medizinischer
Fachkräfte und vor allem im Medizinstudium ändern? Wie gelingt der Schritt von einer
standardisierten zu einer individualisierten Medizin? In ihrem Gesundheitsbuch wendet sich
die Autorin zwar vorrangig an Frauen doch die Lektüre ist allen zu empfehlen die wissen
wollen wie eine Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung gelingen kann!