Am 12. Juli 1776 stach James Cook in seiner Heimat bereits als der größte 'Entdecker' der
britischen Geschichte gefeiert mit der HMS Resolution zu seiner dritten großen Reise in See.
Zweieinhalb Jahre später wurde er an einem Strand von Hawaii in einem Konflikt mit
Einheimischen getötet. Bisher war Cook durch einen für seine Zeit bemerkenswerten Respekt
gegenüber indigenen Völkern aufgefallen. Doch auf dieser letzten Fahrt zeigte er sich von einer
ganz anderen Seite. Wie dies mit dem geheimen Befehl zusammenhängen könnte die Nordwestpassage
zu erschließen beleuchtet Hampton Sides in seinem neuen Buch. Cooks letzte Reise liest sich
wie eine rasante Abenteuergeschichte auf hoher See und ist zugleich eine kluge Reflexion über
das Zeitalter der sogenannten Entdeckungen.