In den Anfängen der Entwicklung der Menschheit zum homo sapiens hat es den Begriff er
Leichtfertigkeit gar nicht geben können so wie es die meisten Begriffe die wir heute benutzen
nicht gegeben haben kann da wir sie erst im Laufe unserer Geschichte selbst mittels
Sprachentwicklung geprägt haben. Damals standen die Menschen unter dem Diktat der natürlichen
Selbsterhaltung der leichtfertige Umgang mit uns selbst und der Natur hätte zum Tode geführt
und damit zum Aussterben unserer Spezies. Im Laufe unserer Zivilisation haben sich unsere
Begriffe erst herausgebildet und deshalb ist auch der Begriff der Leichtfertigkeit ein
spezifisch soziologischer. Er ist das Resultat immer komfortabler werdender sozialer
Lebensverhältnisse die den Individuen dank der Technologie stets mehr Bequemlichkeiten
verschafft haben und weiter verschaffen werden. Leichtfertigkeit hat also mit Unüberlegtheit
Leichtsinnigkeit und Unbesonnenheit zu tun die als Begriffe erst auf Grund unseres Wohlstandes
haben entstehen können. Im Laufe der Zeit hat der Begriff Leichtfertigkeit zunehmend moralische
und ethische Bedeutung gewonnen. Die Hauptursache liegt darin dass sie oft unbemerkt
folgenlos und ohne groß nachzudenken praktiziert wird. Dies kann jedoch zu großen Gefahren
führen. Mehr Nachdenken ist nötig damit wir die von uns selbst ausgelösten zerstörerischen
ökonomischen und sozialen Prozesse erkennen und deren Folgen zu Ende denken um ihre negativen
Auswirkungen zu vermeiden oder sogar rückgängig zu machen.