Der Weg zu einer herrschaftsfreien Gesellschaft scheint verstellt. Vorstellungen von Reform und
Revolution und die hoffnungsvollen Utopien Sozialismus und Kommunismus sind für viele
verloren. Ist der Raum der Hoffnung also verschlossen? Mithilfe zweier neuer Theorieansätze
möchten die Autoren den Raum wieder öffnen. Die kategoriale Utopietheorie versucht Utopie als
Raum von Möglichkeiten zu begreifen. Sie ist weder Wunschkonzert noch Niemandsland. Die
Aufhebungstheorie rückt den Aufbau neuer gesellschaftlicher Formen in das Zentrum der
Transformation. Eine freie Gesellschaft entsteht weder spontan noch ist sie Ergebnis eines
Entwurfs am Reißbrett. Sie kann nur von den Menschen selbst geschaffen werden. Mit beiden
Theorien kann über Utopie und Transformation neu nachgedacht werden dazu laden die Autoren
ein.