HandlungMia ist sechzehn und hat eine besondere Gabe. Sie kann die Gefühle anderer Menschen lesen und somit hinter ihre Fassade sehen, erkennen wie jemand wirklich ist. Als sie dem eigensinnigen Keon begegnet, ändert sich alles, denn der fluchende Held, rettet sie vor etwas, dass es eigentlich gar nicht geben sollte und als wäre das noch nicht genug, sitzt am nächsten Tag auch schon ein attraktiver Mann, in ihrem Wohnzimmer und bittet sie, an die "Ars Vivendi" zu kommen, ein Internat für besondere Menschen.Schnell findet sie sich in einer Welt voller Engel und Dämonen wieder.FazitDie erste Engel- Dämonen Geschichte die mich wirklich gefesselt und begeistert hat.Ich habe dieses Buch mittlerweile schon einige Male gelesen, aus gutem Grund. Es hat mich vom Anfang, bis zum Ende hin gefesselt und unterhalten. Das Buch (bzw. meinen Kindle) wegzulegen viel mir unglaublich schwer. Die Charaktere habe ich sofort ins Herz geschlossen, denn sie sind vielseitig, witzig, eigensinnig und einfach liebenswert. Mia mit ihrere anfänglichen Naivität entwickelt sich schnell zu einer guten Wächterin und sie ist eine Protagonistin, in die man sich hineinversetzten kann. Keon, der typisch Untypische Held, der ziemlich viel flucht. Raphael, der schöne heilende Erzengel. Gabriel, der kriegerische, mysteriöse Erzengel. Conan, ein ziemlich heißer Erdämon mit einem guten Kern. Elias, der beweist das auch Dämonen gut sein können und all die anderen tollen Charaktere.Sie alle machen dieses Buch zu etwas Besonderem. Ich habe oft mit ihnen gelacht, bin oft auch selbst rot angelaufen und habe auch mit ihnen geweint.Die Rechtschreibfehler haben mich kaum gestört, natürlich fallen sie auf, werten aber die Geschichte keinesfalls ab.Ich gebe Nihil fit sine Causa 5 Sterne <3 Eines meiner absoluten Lieblingsbücher.
Eine spannende Geschichte, die - zumindest bei mir - keine Langeweile aufkommen ließ. Ich muss mich allerdings anderen Rezensenten anschließen, was einige Ungereimtheiten bei der Protagonistin Mia angeht. Im normalen Leben hatte sie keine Freunde und galt als Freak, in der Wächterschule ist sie wegen ihrer Schönheit und ihrer liebenswerten Art ganz plötzlich total umschwärmt. Das ist schon etwas seltsam. Mir gefällt aber gut, dass sie oft unsicher und tollpatschig ist, rot wird oder anfängt zu stottern. Das sorgt für komische Situationen, bei denen ich oft laut lachen musste. Endlich mal eine Heldin, die nicht immer alles richtig macht, das wirkt auf mich sehr erfrischend.Sprache und Schreibstil der Autorin sind flüssig und direkt. Die Dialoge wirken natürlich und überhaupt nicht konstruiert. Davon könnte sich so mancher etabliertere Autor hier eine Scheibe abschneiden.Der einzige Kritikpunkt, der mich wirklich beim Lesen extrem störte, sind die unfassbar vielen Rechtschreib- und Satzzeichenfehler auf jeder einzelnen Seite. Obendrein verwendete die Autorin bei den Dialogen die Größer- und Kleinerzeichen anstelle von französischen Anführungszeichen. Vielleicht war es ja Absicht, vielleicht wusste sie nicht, dass es dafür in Word eine spezielle Tastenkombination gibt. Jedenfalls störte das meinen Lesefluss enorm.Ich würde mich sehr freuen, wenn die Autorin ihr nächstes Werk vor der Veröffentlichung von jemandem Korrektur lesen ließe, der sich mit Rechtschreibung und Zeichensetzung auskennt. Die äußere Form des Buches sollte dem talentierten Schreibstil der Autorin angemessen sein.