Mit ihrem geozentrischen Weltbild bei dem sich die Sonne und das Universum um die Erde drehen
stellten die Mächtigen und Einflussreichen des mittelalterlichen Europas den Mensch bzw. die
Erde in den Mittelpunkt des Universums. Ein modernes Pendant unserer Zeit ist der Irrglauben
dass der Mensch durch sein anthropogen erzeugtes CO2 den Klimawandel hervorruft bzw.
kontrollieren kann. In dem vorliegenden Buch werden die natürlichen Klimaschwankungen deren
Zeugen und Auswirkungen auf die Temperatur der Erdatmosphäre sowie auf den Meeresspiegel der
letzten Jahrmillionen beschrieben und die Ursachen und Prozesse aus geologischer
archäologischer und astrophysikalischer Sicht erklärt und diskutiert. Dabei wird deutlich dass
überaus komplexe astro- und heliophysikalische Wirkmechanismen die Klimaschwankungen in
periodisch wiederkehrenden lang- und kurzfristigen Zeitabständen hervorrufen ohne dass der
Mensch dies in irgendeiner Weise beeinflussen kann auch nicht durch einen erhöhten oder
reduzierten anthropogenen CO2-Eintrag. Dieses Buch wurde in einem allgemein verständlichen Stil
für alle geschrieben die vom Klimawandel und den umfangreichen Maßnahmen der Politik betroffen
sind und sich ein eigenes Bild dazu machen wollen. Es soll aber auch dem in diesem Themenkreis
naturwissenschaftlich arbeitenden Nachwuchs als Anregung und kompaktes Nachschlagwerk dienen.