Der Anruf erreichte Mara nicht unvorbereitet. Jetzt sind sie da die Worte vor denen sie sich
so gefürchtet hatte. 'Es reicht! Unternimm was gegen deine Blockaden oder ich bin weg!' Aram
wünscht sich ein gemeinsames Leben in Kroatien an der Sonne. Mara hingegen will nur davon
träumen. Aber um ihren Geliebten nicht zu verlieren versucht sie widerwillig eine
Tiefenhypnose zu der ihre Freundin sie anleitet. Ihm zuliebe ist sie bereit zu einer Reise in
die Vergangenheit. Nach "So nah und fern zugleich" schreibt Ursula Arn die Geschichte von Mara
und Aram weiter - bis zu ihrem berührenden Ende. Ein Roman der zugleich Fortsetzung und
eigenständiges Erlebnis ist. Die Autorin erzählt auf eine geniale und bewegende Art und Weise
ihre teils fiktionale und teils autobiografische Familiengeschichte. Sie nimmt uns mit auf eine
faszinierende Zeitreise zu ihren eigenen Vorfahren und erzählt von Olga der Nichte ihrer
Urgroßmutter die 18-jährig 1890 in Wien ein tragisches Schicksal ereilte von ihrem Großvater
Francesco dem italienischen Gebirgsjäger und Kriegsheld des Ersten Weltkriegs von der
Urgroßmutter Eszter einer ungarischen Gräfin die an einem gebrochenen Herzen starb dem
Urgroßvater Leopold Alexander einem ungarischen Baron dessen Leben im Zweiten Weltkrieg eine
sowjetische Kugel abrupt ein Ende bereitete bis hin zu der 1915 in Budapest geborenen
Geraldine Apponyi das Vogue-Model die man auch die 'Rose von Tirana' nannte und die durch
Heirat mit dem König von Albanien selbst zur Königin wurde. Diese Ereignisse gepaart mit einem
Schuss Zahlenmystik und einer Prise Spiritualität verarbeitet die Autorin virtuos zu einem
absolut einzigartigen Roman.