Kater Georg ist verschwunden. Seit Tagen schon. Zusammen mit seinem Vater macht der junge
Ich-Erzähler sich auf die Suche nach ihm - bei den Nachbarn hinter dem Haus und am kleinen
See. Aber Georg ist nirgends zu finden. Dann das: ein roter Fleck auf der Straße. Ist das Blut?
Ist Georg vielleicht verletzt ... oder schlimmer noch? "Auf der Suche nach Georg" entfaltet
sich zunächst leise und entwickelt dann zunehmend eine dramatische Intensität denn die
Geschichte berührt große existenzielle Fragen. Zwar löst sich am Ende alles zum Guten - Georg
taucht gesund und lebendig wieder auf - doch zuvor erlebt der Junge eine außergewöhnlich
aufwühlende Gefühlslage: Wut und tiefe Traurigkeit wechseln sich ab. Der Vater begegnet derweil
diesen Emotionen mit viel Einfühlungsvermögen und Offenheit ohne etwas zu beschönigen. Ragnar
Aalbus neues Bilderbuch berührt mit klaren Worten und Bildern die durch Farben und
Perspektiven eine ganze Palette von Stimmungen lebendig werden lassen. Pressestimmen :
Frankfurter Rundschau: " Für unsereinen ist es wunderschön durch Aalbus Bilder zu
schlendern. Sie sind minimalistisch und stilisiert so zart und zurückhaltend wie
ausdrucksstark. Sie feiern die Auslassung und auch den Weißraum - die Welt wie im Puderschnee -
aber es gibt trotzdem überraschend viel zu entdecken vom zerbrochenen Fensterglas im
zerfallenen Haus bis zu Füchslein und Eichhörnchen im Wald. Der Blick wird nicht gelenkt er
darf schweifen. Ein wunderschönes Bilderbuch."