Stottern wird typischerweise als Charakterfehler und persönliche Tragödie stigmatisiert. Wir
stellen das Stereotyp in Frage dass Stottern von Natur aus negativ sei. Stattdessen betrachten
wir Stottern als eine andere wertvolle und respektierte Art zu sprechen. "Stottern: Stolz und
Vorurteil" vereint neue bestärkende Stimmen und Meinungen zum Thema Stottern in einem
anschaulichen Text. Durch die Kombination persönlicher Erzählungen Kunst und der Disability
Studies dokumentieren wir wie die Gesellschaft Menschen die stottern seit langer Zeit
behindert und auf welch vielfältige Weise Menschen neuartige und spannende Auffassungen über
ihr Sprechen entwickelt haben. "Stottern: Stolz und Vorurteil" ¿ ist das erste veröffentlichte
Buch das das Thema Stottern aus der Perspektive des sozialen Modells untersucht und für
Menschen die stottern die Allgemeinheit sowie für Fachleute geschrieben wurde ¿
repräsentiert vielfältige Perspektiven im Hinblick auf das Stottern und beleuchtet die
einstellungsbezogenen umweltbedingten und strukturellen Barrieren in der Gesellschaft denen
Menschen die stottern ausgesetzt sind ¿ dokumentiert neu entwickelte und bislang
undokumentierte Erzählungen rund um das Stottern ¿ empfiehlt Möglichkeiten das Stottern zu
feiern und stolz darauf zu sein damit es nicht länger als das negative Gegenstück zur
Sprachflüssigkeit angesehen wird.