Der Lepanto-Almanach will die historischen Schätze einer Literatur auf
christlich-abendländischem Fundament diskursiv in Erinnerung rufen. Zugleich fragt er nach den
Spielräumen christlich inspirierter Kunst und christlicher Autorschaft in unserer Zeit. Er hat
sich als Forum des besonnenen Nachdenkens im Angesicht des kulturellen Aufruhrs etabliert. -
Der neue Doppeljahrgang bietet wieder Grundlagenbeiträge ebenso wie Essays Studien und Skizzen
zur Literatur- und Geistesgeschichte aus christlicher Perspektive. Dabei wird die Frage nach
dem Wechselverhältnis von Wahrheit und Schönheit und von Sprache und Wirklichkeit thematisiert.
Die geistliche Literatur des Protestantismus steht im Mittelpunkt von Porträts die Autoren
zeigen die im Schatten älterer und neuerer Kriege ein dennoch lichtvolles Schaffen entfalteten
(u. a. Paul Gerhardt Rudolf Alexander Schröder Jochen Klepper). Andere Beiträge rücken in
Kontinuität zu den Akzenten früherer Bände das für die katholische deutsche Literaturbewegung
des 20. Jahrhunderts zentrale Werk Gertrud von le Forts und Reinhold Schneiders in den Fokus.
Ein umfangreicher Abschnitt mit kleineren Einwürfen Betrachtungen und Besprechungen schließt
das Jahrbuch in bewährter Weise ab.