'Dada nennen wir dich bis zuletzt ... Dass es Dada schon gegeben hat davon ist nie die Rede.'
Eine Geschichte vom Werden und Zerbrechen einer Kleinfamilie mitten im Taumel des westdeutschen
Nachkriegsoptimismus. Nicht ohne ironischen Verweis auf die Kunstgeschichte entwirft Bauser in
'Dada' ein komplexes Vaterbild das sich aus einem Ensemble aus Erzählung und Gegenerzählung
aufbaut. Traumsequenzen Berichte Essays Aphorismen und Kurzgeschichten setzen in diesem
Roman nicht nur das Bild einer Person Dada den Vater des Erzählers sondern auch einer
Kindheit in den Sechzigern einer Jugend in den Siebzigern des vorigen Jahrhunderts zusammen.
'Abends lebt er in seiner Welt und nicht mit uns. Sackt immer tiefer in sein
nachkriegsvernachlässigtes zum Fortschritt verdammtes Seelenkampfgebiet hinein.'