Der Auftakt zu Jon Fosses neuer Trilogie: Mit der Kleinstadt Vaim hat der Nobelpreisträger
wieder ein literarisches Universum geschaffen. Ein Mann steigt in sein Boot um über den Fjord
in die Großstadt zu fahren. In jüngeren Jahren hat Jatgeir häufig Ausflüge nach Bjørgvin
gemacht Bars und Restaurants besucht und von der Begegnung mit einer Frau geträumt die er
lieben könnte. Dieses Mal will er Nadel und Faden kaufen was sich als schwerer herausstellt
als gedacht. Als er von den Kaufleuten betrogen wird macht er sich angewidert von den
Großstädtern auf den Rückweg und entscheidet spontan auf einer Insel haltzumachen. Dort trifft
er Eline wieder seine Jugendliebe nach der das Boot benannt ist. Eline hat gerade ihren Mann
verlassen ... Vaim erzählt meisterhaft und mit Sinn für die Absurdität unserer Existenz von
einer Dreiecksbeziehung von kleinen und großen Booten von passiven Männern und einer
ungewöhnlich entschiedenen Frau deren Willen man sich besser beugt. Martin Feifel Urs Remond
und Rainer Strecker lesen Jon Fosse - Vaim Ungekürzte Lesung der Buchausgabe Rowohlt Verlag aus
dem Norwegischen übersetzt von Hinrich Schmidt-Henkel