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98-884_KriegFriedenVersoehnung" Vier Jahre lang reiste der Fotograf Harald Schmitt (geb. 1948)
für dieses Buch durch Europa und besuchte historische Orte an denen das Grauen ebenso spürbar
war wie die Mahnung. Das Grabfeld von Gefallenen ist ein stummes Zeugnis dessen was geschieht
wenn Diplomatie und Vernunft versagen. Zahlreiche Soldaten liegen namenlos in Massengräbern
andere werden bis heute vermisst. Zu viele Menschen wurden erschossen verbrannt erstochen
zerstückelt an die Wand gestellt sind im Gas umgekommen im Irrenhaus gelandet oder wurden
als Düngemittel zu Knochenmehl verarbeitet. Sie kehrten traumatisiert zurück unfähig das
Erlebte je in Worte zu fassen. Wir alle wissen dass das Ausmaß des Ungeheuerlichen kaum zu
begreifen ist solange wir nicht selbst davon betroffen sind. Die Welt ist allerdings nicht
schwarz-weiß. Auch die Kriege unterscheiden sich in ihren Motiven und Umständen. Schmitts
Bilder und Geschichten sollen vor allem an das Leid erinnern aber auch an den Mut den
Soldaten und Zivilisten aufbrachten. Wir müssen uns immer wieder vergewissern dass wir die
Lehren aus der Vergangenheit beherzigen - und dass wir niemals vergessen wo die Soldaten
geblieben sind. Harald Schmitt arbeitete von 1977 bis 2012 als Fotojournalist des Magazins
stern. Er produzierte Fotoreportagen aus bisher mehr als 140 Ländern von denen viele mit
international anerkannten Preisen ausgezeichnet wurden